Spaziergänge im Theresienthal

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Wieder zu Hause

Der Urlaub ist vorbei, leider.

Und er war heuer auch ein bisserl nervig:

Das Auto war kaputt und musste repariert werden ()Nervensäge Teil 1).

Ersatzweise hatte ich einen Leihwagen, ein Riesen-SUV (7 Sitze), Hybrid. Mit dem einzuparken, zu fahren, war Nervensäge Teil 2. Außerdem hat dieser rotz modernster Technik und wirklich gleitender Fahrweise meinerseits 7,4 Liter Sprit/100 km gebraucht, also um 1 l mehr als mein altes TüvTüv.

Naja: Wieder zu Hause, Traurig einerseits, froh andererseits.

Das bin ich nicht

Politik

Heute wird/soll unser Herr Finanzminister seine Budgetrede halten.

Eigentlich ist es ja die Budgetrede der Bundesregierung, weil man ja auch sagen kann (und tut), dass das Budget die in Zahlen gegossene Politik ist.

So gesehen ist es auch die Budgetrede des gesamten Parlaments, weil politisch ja auch nur das geht, was in irgendeiner Weise von der Opposition nicht abgewürgt wird. Und so gesehen ist es ja auch eine Budgetrede der autochtonen österreichischen Bevölkerung, weil diese ja die Parteien wählt und so mit Kraft und Macht versieht.

Politik ist ja ein äußerst schwieriges Geschäft: Man muss Maßnahmen für das Leben der Bevölkerung in der Gegenwart setzen.

Man darf aber auch die Zukunft nicht außer Acht lassen, in der unsere Kinder und Kindeskinder leben können sollen. Zur Zukunft gehen die Meinungen gern auseinander, weil ja Prognosen, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen, ausgesprochen schwierig sind.

Aber auch die Vergangenheit muss in der Politik berücksichtigt werden. Es ist klar: Ich bin nicht verantwortlich für das, was meine Großeltern und Urahnen getan und unterlassen haben. Und ich seh auch keinen Grund dafür, stolz darauf zu sein, hier in Österreich geboren zu sein. Ich hab da nichts dazu geleistet, vielleicht war ein Teil von mir das schnellste Spermium seinerzeit. Hoffentlich hatten meine Eltern Spaß.

Ich bin froh, in Österreich geboren zu sein und zu leben, weil da habe ich ein vergleichsweise sehr gutes Leben, das kann ich sogar nach einem Urlaub in Kroatien sagen. Und dementsprechend werde ich alles mir Mögliche tun, Österreich, so wie ich es kenne und liebe, zu erhalten.

Warum also muss die österreichische Politik die Vergangenheit berücksichtigen: Nun, wir sehen an unserer Geschichte, und ich meine hierbei nicht nur tausendjährige Reiche, wo wir überall hingetrieben werden können. Da gab es doch viele Perioden, in denen es nicht so gut war, in Österreich bzw. auf dem Gebiet Österreichs zu leben. Näheres dazu allenthalben, in Lexika und er Wikipedia sowie anhand von Wiener Straßennamen und Denkmälern.

Und Politik besteht nicht darin, wie – das fürchte ich – viele Österreicher glauben, die Bevölkerung in einem System, das ohne jegliches Zutun funktioniert, auszusauigen. Politik ist vielmehr, Österreich wie ein Schiff in die Zukunft zu steuern, durch wildere Stromschnellen und durch ruhigere Gewässer. Das schaffen die mitwirkenden Akteure, die Politikerinnen undn Politiker, manchmal besser und manchmal schlechter. Und einige unter ihnen sind zumn Teil berechtigte Kritiker, können aber auch zu bösen Saboteuren werden.

Solidarität

Eigentlich wollte ich über Solidarität schreiben. Solidarisch zu sein heißt nur, dass man die Anderen ebenfalls als Menschen sieht – wie sich selbst. Das ist nicht schwer: Man braucht sie nur anzusehen, oder man kann auch versuchen, sich in sie hineinzuversetzen.

Das ist natürlich nicht so einfach, wie „die da“ zu sagen. „Die Niederösterreicher können nicht Auto fahren.“ „Die Italiener stehlen wie die Raben.“ „Alle Rapidler sind schwul.“

Stimmt ja gar nicht. Es sind bestimmt nicht alle.

Möglicherweise sind es einige, wenige, aber das sind dann der Herr Sowieso und der Herr Habediereh. Das hat aber mit ihrer italienischen Abstammung, mit ihren Fußballpräferenzen oder ihrem Heimatbundesland nichts kausal zu tun und ist ungefähr so absurd wie der „man“. Den kennt niemand, aber viele wissen: „Man müsste nur ….“

Das geht mir ziemlich auf die Nerven, weil jeder unüberlegte und meist auch unterbegabte Faulpelz sich auf diesen "man“ oder auf „die da“ beruft, sich nicht die geringste Mühe macht, vielleicht selbst Hand anzulegen, um einem Missstand zu beseitigen, sich nicht einmal die Mühe macht, sich zu überlegen, wer denn da zuständig sein könnte statt dem „man“.

Man“ und „die da“ sind im Bezug auf Solidarität bequem. Sie haben keine Bedürfnisse, allenfalls Pflichten, aber denen kommen sie ja auch nicht nach.

Mit allem, was einen Namen und ein Gesicht hat, kann man solidarisch sein. Also mit Menschen (auch mit Niederösterreichern, Italienern und Rapidlern), selbst mit Tieren, auch mit Regierungsabsichten und Ideen im allgemeinen.

Wie Solidarität geht?

Brauch ich nicht zu beschreiben, das können Sie.

Und keine Angst, Solidarität ist nichts grundsätzliches Beständiges, sondern meist nur über bestimmte Situationen hinweg notwendig.


Ein wenig Werbung möchte ich hier auch noch machen:

Am

Samstag, den 20. Juni 2026,

mache ich ab 19 Uhr Musik

im Tanzlokal Maksim, Mozartstraße 5, 3300 Amstetten (https://maksimamstetten.at).



Ich werde Musik zu allen (mir bekannten) Tanzstilrichtungen spielen:

Standard, Latin, Caribic, Tango, Landler, Linedances, Disco, usw.

Zum Meisten kann man auch Discofox tanzen, wenn man will.

Eintritt ist frei, die Preise sind äußerst moderat.

Was ich will?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr zahlreich kommt, und wenn es Euch dann gefällt.

Bis dann also, schöne Zeit!

Ernst-Georg Klammer

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